Seiten: unbekannt
Preis: 12,99 €
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Gabriele Dell'Otto
US-Ausgaben:
Secret War (Vol 1) #1, Secret War (Vol 1) #2, Secret War (Vol 1) #3, Secret War (Vol 1) #4, Secret War (Vol 1) #5
Der zehnte Band der Offiziellen Marvel Comic Sammlung bringt ein wahres Highlight der jüngeren Comic-Geschichte wieder ins Tageslicht. Mit “Secret War” haben Brian M. Bendis und Gabriele Dell’Otto eine fünfteilige Mini-Serie geschaffen, die man in diesm Band an einem Stück lesen kann. Dank dem hachette Verlag haben wir auch diesmal wieder ein Rezensionsexemplar erhalten.
In der chronologischen Reihenfolge trägt der Band “Secret War” die Nummer 33 und ist somit ebenso wie der letzte Band “Ultimates - Übermenschlich” zeitlich eher in der Mitte der Sammlung zu finden. Allerdings befinden wir uns diesmal wieder in der primären Welt von Marvel und nicht wie bei denn Ultimates in einer anderen Parallelwelt. Enthalten sind die fünf Ausgaben der US-Serie “Secret War”, die alle im Zeitraum zwischen April 2004 und Dezember 2005 erschienen sind.
Allgemein kann man “Secret War” mit einem Superhelden-Crossover der etwas anderen Art und Weise beschreiben. Schon oft waren Superhelden im Team unterwegs, vor allem die Avengers sind hier ein gutes Beispiel. Doch diesmal ist alles etwas anders. Nick Fury, Leiter von S.H.I.E.L.D., deckt eine Verschwörung auf und muss ein geheimes Team aufstellen, dass dann am Ende auch noch in einen geheimen Krieg zu ziehen hat. Spider-Man, Captain America, Wolverine, Daredevil und Luke Cage bilden das Team und bekommen es im “Secret War” und vor allem in dessen Nachwehen mit allerlei Superschurken zu tun.
Gabriele Dell’Otto kennen wir doch?
Der Name Gabriele Dell’Otto kommt euch bekannt vor? Neben einigen anderen Werken für Marvel und DC Comics, stammt auch das Rückenbild, welches diese Sammlung einmal bilden wird, aus der Feder von Gabriele Dell’Otto. Der Zeichenstil ist sehr speziell und einzigartig und wirkt recht real. Allerdings wissen wir auch, dass ein Stil wie dieser nicht jedem Leser gefällt.
Worum geht es eigentlich?
Die Story selber lässt sich auch im größeren Sinne in wenige Worte fassen: Lucia von Bardas, die amtierende Präsidentin des fiktiven Staates Latveria, unterstützt seit langer Zeit diverse Superschurken in den USA und anderen Ländern mit Geld und technischen Entwicklungen. Vor allem Doktor Doom ist hier oft im Gespräch. Nick Fury sammelt Beweise und geht mit diesen direkt zur höchsten Stelle, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Doch die US-Regierung will sich nicht einmischen und lässt Fury trotz stichhaltiger Beweise abblitzen. Fury will das jedoch nicht hinnehmen und stellt im Geheimen das oben bereits genannten Team auf, welches unerkannt nach Latveria reist.
Ein Jahr später scheinen die Dinge ganz normal zu verlaufen. Doch plötzlich werden immer wieder Superhelden angegriffen. Allen voran Luke Cage, der schwer verletzt ins Krankenhaus kommt. Doch mit seiner unverwundbaren Haut haben es die Ärzte schwer ihm zu helfen. Doch auch andere Helden geraten ins Visier, vor allem jene, die in Furys Team waren. Bald zeigt sich, dass hier mehr als nur ein Geheimnis begraben ist…
Fazit: “Secret War” sollte man gelesen haben, das ist sicher. Doch man sollte nicht enttäuscht sein, wenn man nach all dem Lob, das man vielerorts sehen und hören kann, größere Erwartungen aufbaut. Lesenswert, aber vielleicht von manchen Fans etwas überbewertet!
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