Mit den “Guardians of the Galaxy” wird 2014 der bisher aufwändigste Film des Marvel Cinematic Universe in die Kinos kommen. Dabei werden vor allem die Animatoren des Films jede Menge Arbeit mit dem Baumriesen Groot und dem Waschbären Rocket Racoon haben.
Bereits jetzt hat die ausführende Produzentin Victoria Alonso die Nutzung des Motion-Capture-Verfahren für den Film augeschlossen. Dafür sind die zu animierenden Figuren anatomisch einfach zu unmenschlich. Um die Figuren dennoch so lebendig wie möglich in den Film zu bekommen, wird man stattdessen auf das Rotomation-Verfahren setzen - schließlich wird man es schwer haben einen Waschbären oder einen Baum in einen Motion-Capture-Anzug zu stecken, scherzte sie in diesem Zug.
In einem Interview mit den Kollegen von Cinema Blend erläuterte sie das Verfahren grundlegend: Ähnlich wie beim Motion-Capture-Verfahren wird das Verhalten und die Bewegung zuvor von Menschen dargestellt und aufgezeichnet, doch im Anschluss werden die Aufnahmen komplett neu animiert und an die Anatomie der beiden Figuren angepasst. Laut Alonso hat Regisseur James Gunn bereits eine klare Vorstellung, wie die einzelnen Figuren am Ende aussehen sollen.
Die Dreharbeiten sollen bereits im Juni 2013 beginnen. Bei diesem straffen Zeitplan werden die Animatoren und Designer bis zum Kinostart am 4. September 2014 jede Menge zu tun haben.





