2015 sollte es soweit sein, sogar ein Drehbuch ist schon geschrieben. Viele Schauspieler wurden gehandelt, doch nun liegt das Projekt eines “Justice League” Films erstmal wieder auf Eis. Warner will zunächst den möglichen Erfolg von “Man of Steel” abwarten und entscheiden.
In den letzten Wochen ging es mit dem Projekt recht gut voran, doch nun der Schritt zurück. Möglicherweise liegt dies an einer Veränderung an der Führungsspitze von Warner, denn Kevin Tsujihara wurde zum neuen Chef ernannt. Im Branchenblatt Variety wurden in diesem Zusammenhang geschrieben, dass man nun zunächst auf den Erfolg von “Man of Steel” warten will, bevor man sich an ein derart großes Projekt wie “Justice League” traut. Damit ist ein möglicher Release frühestens 2016 realistisch.
Allgemein scheint Warner eher Probleme mit den Rechten an DC Comics Verfilmungen zu haben. Außer den drei “Dark Knight” Filmen von Nolan sind alle anderen Produktionen der letzten Jahren weit hinter den Erwartungen geblieben. Auch deshalb hatte wohl Kevin Tsujihara den CEO-Posten bei Warner bekommen. Denn Tsujihara war seit längerer Zeit skeptisch, was die DC Verfilmungen anging. Sein unterlegener Konkurrent war Jeff Robinov, der in der jüngeren Vergangenheit für die Comic-Verfilmungen verantwortlich war und weiterhin an einen Erfolg glaubt.
Sollte Zack Snyder mit “Man of Steel” nicht den nötigen Erfolg erzielen, dann sieht es schlecht um die “Justice League” und auch andere Comic-Verfilmungen aus. Nur der Batman-Reboot könnte hinsichtlich Nolans Erfolg in den letzten Jahren bei einem Superman-Flop noch eine Chance haben.





