Die Justice League und der dazu geplante Film stehen unter keinem guten Stern: Zuletzt haben wir berichtet, dass das Drehbuch verworfen wurde. Nun soll der ganze Film zugunsten eines Batman-Reboots und einer Superman-Fortsetzung um Jahre verschoben werden.
Wie es scheint, weiß Warner nicht wirklich, wie man mit dem Justice League Projekt umgehen soll. Während MARVEL und Disney mit dem Marvel Cinematic Universe alles richtig zu machen scheinen, gibt es bei Warner jeden Tag neue Nachrichten, die nichts Gutes für die Justice League bedeuten. Ein ständiges Hin und Her könnte den Film am Ende noch begraben. Wollte man anfänglich erst nach dem Film einzelne Solo-Abenteuer für die Mitglieder des Teams drehen, so will man nun scheinbar doch wieder den gleichen Weg wie MARVEL gehen.
So soll zuvor noch der Batman-Reboot über die Leinwände laufen und zudem auch noch “Man of Steel” eine Fortsetzung bekommen. Angeblich hat man bei Warner die Befürchtung, dass “Justice League” ohne vorherige Solo-Filme ein Flop werden könnte und das will man nicht riskieren. So könnte im schlimmsten Fall das von Nolan aufgebaute Batman-Franchise den Bach runtergehen und auch der geplante Reboot ein Misserfolg werden. Mit erfolgreichen Superman- und Batman-Solo-Abenteuern will man dies seitens Warner verhindern und damit der Justice League von Anfang an den Rücken stärken.
Da all das nur Gedankenspiele sind, gibt es auch einen Zeitplan. Vor allem muss nun dieses Jahr erstmal “Man of Steel” ein Erfolg werden, oder das DC-Superhelden-Franchise wird vermutlich seitens Warner eingestampft. Erst danach könnten die Pläne für einen Batman-Reboot richtig anlaufen. Damit könnte Batman nicht vor 2016 oder 2017 in die Kinos kommen. Mit diesem Zeitplan sehen wir die Justice League aber auch erst frühestens 2019 in den Kinos.
Das Drehbuch für den Film soll nun von David S. Goyer überarbeitet werden - Autor von “Man Of Steel” und der “Dark Knight”-Trilogie. Aber Goyer will nicht das ganze Drehbuch überarbeiten, da er aus seiner Sicht nicht zu allen Figuren einen Zugang finden kann. Wird also die Justice League Verfilmung ein langer Schrecken ohne Ende? Goyer will zunächst nur die Rolle Supermans so anpassen, dass sie zum Superman in “Man of Steel” passt. Da fragt man sich natürlich, wieso Warner ein Drehbuch für “Justice League” schreiben lässt, in dem Superman nicht zum gerade erst neu erschaffenen Superman passt? Neben Goyer soll Warner nun noch weitere Autoren kontaktiert haben, um weitere Teile des Drehbuchs überarbeiten zu lassen…




