Justice League

„Justice League“ erreicht 500 Millionen Dollar weltweiten Umsatz und bleibt weiter hinter den Erwartungen

01.12.2017 Was auch immer passiert, die "Justice League" wird eine Enttäuschung an den Kinokassen sein. Die erste Zusammenkunft dieses Superhelden-Teams sollte so ziemlich jeden Rekord gebrochen haben, aber so wie die Dinge stehen, wird Warner am Ende doch noch Verluste einfahren.

01.12.2017 Was auch immer passiert, die "Justice League" wird eine Enttäuschung an den Kinokassen sein. Die erste Zusammenkunft dieses Superhelden-Teams sollte so ziemlich jeden Rekord gebrochen haben, aber so wie die Dinge stehen, wird Warner am Ende doch noch Verluste einfahren.

Auch wenn sich „Justice League“ weiterhin international deutlich besser schlägt als im heimischen US-Markt, so sind die Zahlen leider weiterhin sehr ernüchternd. Zudem wird der Film bald ein weiteres Problem bekommen, wenn in zwei Wochen „Star Wars – Die letzten Jedi“ in die Kinos kommt und viele Kinos dann „Justice League“ teilweise sogar komplett aus dem Programm nehmen werden.

Forbes hatte vor ein paar Wpchen einige Zahlen durchgerechnet, und sie rechnen damit, dass zwischen den 300 Millionen Dollar an Produktionskosten und weiteren 150 Millionen Dollar, die für das Marketing ausgegeben werden, Zack Snyders Film zwischen 700 Millionen und 750 Millionen Dollar weltweit verdienen müsste, nur um einen Gewinn zu machen! Das Problem: Nach dem eher schlechten Start kommen die Hochrechnungen auf gerade einmal $635 Million weltweit, was ganz offensichtlich nichts gutes bedeuten kann. Damit liegt die „Justice League“ deutlich hinter den bisherigen Filmen des DC Universums. Noch viel schwerer wiegt dies, wenn man bedenkt, dass es sich hier um das gesamte Team an A-Helden seitens DC handelt und die Produktionskosten enorm waren.

Die aktuelle Entwicklung der Einnahmen zeugt leider auch davon, dass der Film ein finanzieller Flop für Warner werden wird. Zum Vergleich: „Batman v Superman – Dawn Of Justice“ hatte global nur fünf Tage für die 500 Millionen Dollar Grenze benötigt, aber „Justice League“ läuft nun schon über zwei Wochen weltweit in den Kinos… Problematisch wird dieser Fakt noch mehr, wenn man bedenkt, dass man bei Warner Bros. schon vor dem Kinostart Angst davor hatte, dass man sich Thor geschlagen geben müsste und Warner auch nach dem in ihren Augen finanziellen Misserfolg von „Batman v Superman“ Probleme mit der Zukunft der DC-Filme sah! Alles in allem wird Warner auf keinen Fall zufrieden mit dem Ergebnis von „Justice League“ sein und wenn man am Ende wirklich 50 bis 100 Millionen Verlust einrechnen muss, dann wird es sich Warner in Zukunft mehr als zweimal überlegen, ob man noch so viele Millionen Dollar in DC-Projekte stecken will…

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Justice League

Filmstart: 16.11.2017
Das erste große Kino-Abenteuer der Justice League soll 2017 in die Kinos kommen. Zu den Mitgliedern der Gerechtigkeitsliga gehören in der Kinoadaption Wonder Woman, The Flash, Cyborg, Aquaman sowie natürlich Superman und Batman.