Die mögliche Anspielung auf Namor in „Avengers – Endgame“ war tatsächlich absichtlich!

01.05.2020 In "Avengers - Endgame" findet sich ein Verweis auf ein Unterwasser-Erdbeben, von dem der Drehbuch-Autor Christopher Markus bestätigt, dass es eine absichtliche Anspielung auf Namor und die Zukunft des MCU war.

Avengers - Endgame

Filmstart: 24.04.2019
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Drehbuch-Autor Christopher Markus hat bestätigt, dass die potenzielle Anspielung auf Namor so beabsichtigt war und für die Zukunft des Marvel Cinematic Universe eine Rolle spielt. Der vom Schriftsteller und Künstler Bill Everett geschaffene Namor the Sub-Mariner debütierte bereits 1939 in den Comics. Während des gesamten so genannten Goldenen Zeitalters der Comics erfreute sich die Figur einer Popularität, die der von Captain America und der ursprünglichen Menschlichen Fackel in nichts nachstand.

Der als Sohn eines Seekapitäns und einer Prinzessin aus Atlantis geborene Namor gilt zudem als der erste bekannte Comic-Antiheld. Er hat oft an der Seite der Avengers, der X-Men und der Fantastic Four gekämpft. Namor hat jedoch gelegentlich auch als antagonistische Kraft gedient – er suchte Rache für Verbrechen von Landbewohnern an seinem Unterwasserkönigreich.

Trotz der anhaltenden Popularität der Figur hat sie es bisher noch nie auf die große Leinwand geschafft. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Filmrechte an Namor vor Jahren an Universal verkauft wurden. Viele der anderen Universal-Charaktere sind inzwischen wieder an die  Marvel Studios zurückgekehrt. Im Jahr 2018 erklärte Kevin Feige jedoch, dass die Rechte an Namor kompliziert bleiben. Ungeachtet dessen ist die Figur Gegenstand von Gerüchten und Spekulationen gewesen. Mit der Veröffentlichung von „Avengers – Endgame“ haben die Fans von Namor neue Hoffnung geschöpft.

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Im Film erwähnt Okoye ein Unterwasser-Erdbeben vor der Küste Afrikas. Als die Frage aufkommt, wie die Reaktion von Wakanda aussehen würde, deutete Okoye an, dass man es am besten in Ruhe lassen sollte. Viele nahmen das als Hinweis auf Namor, der eine Intervention von außen in seinem Reich nicht akzeptieren würde.

Während einer Quarantäne Watch-Party zu den beiden letzten Avengers-Filmen wurden die Autoren des Films direkt über Twitter gefragt, ob es Absicht oder reiner Zufall gewesen sei. Markus entschied sich dafür, die Frage an Co-Autor Stephen McFeely zu reichen: „Manchmal pflanzt man Samen“, antwortete er lapidar. „Manchmal wachsen sie.“ Damit ist klar, dass hier der Grundstein für einen zukünftigen Auftritt von Namor gelegt wurde!

Kommentare zu diesem Thema

  1. André Jürgensen sagt:

    Einen Film über Namor fände ich super, vor allem Warner Bros hat mit Aquaman schon gezeigt wie geil so was aussehen kann, denn würd ich mir garantiert ansehen

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