Der „Black Widow“ Film soll 1999 und wenige Jahre vor „Iron Man 2“ spielen

25.09.2018 Auch wenn der "Black Widow" Film eigentlich noch immer nicht offiziell angekündigt wurde, sickern nun immer mehr Informationen dazu durch. So soll der Film in zwei Zeitebenen in der Vergangenheit spielen.

Black Widow

Filmstart: 30.04.2020
Black Widow ist eine Figur, die seit den ersten Tagen ein wichtiger Teil des Marvel Cinematic Universe ist und nun bekommt die Ex-Spionin einen eigenen Film, der ihre Zeit vor S.H.I.E.L.D. und lange vor den Avengers genauer beleuchten wird.

Der „Black Widow“-Film könnte den Y2K-Bug nach einem neuen Gerücht in Angriff nehmen. Scarlett Johanssons russische S.H.I.E.L.D. Agentin Natasha Romanoff, auch bekannt als Black Widow, bekommt wohl endlich ihren längst überfälligen Solofilm. Cate Shortland soll mit dem Drehbuch von Jac Schaeffer Regie führen. Es wurde kein offizieller Veröffentlichungstermin bestätigt, aber viele sind überzeugt, dass der Film im Jahr 2020 in die Kinos kommen soll, wobei die Produktion möglicherweise im Mai nächsten Jahres beginnen wird.

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Über die Story des Films ist nicht viel bekannt, aber Natasha, die seit ihrer Einführung in „Iron Man 2“ 2010 eine zentrale Rolle im berühmten Franchise spielt, hinterlässt keine brauchbare Lücke in der Timeline, die eine mögliche Nebengeschichte für sie ermöglichen würde. Angesichts dessen wird Black Widow eine Vorgeschichte sein, wahrscheinlicher, bevor sie von S.H.I.E.L.D. rekrutiert wurde und während ihrer Tage als rücksichtsloser russischer Spion. Das bedeutet, dass ihr bestätigter Film nicht unbedingt bedeutet, dass sie die bevorstehenden Ereignisse von „The Avengers 4“ überstehen wird.

Ein neues Gerücht besagt, dass der Y2K-Bug in die Geschichte von „Black Widow“ einfließen wird. Leider wurde kein anderes Detail darüber vorgelegt, wie es in Natashas eigenständigen Film passen wird, aber nach dem Zeitplan der Franchise kann der ehemalige russische Spion gerade einmal 16 Jahre alt sein, als die technologische Krise die Welt bedrohte.

Der Y2K-Bug, auch bekannt als das Jahr-2000-Problem, war ein weltweiter Computer-Bug, der zur Wende des neuen Jahrtausends erwartet wurde. Das erwartete Problem ergab sich aus digitalen Datenbanken und Programmen, die nur die letzten beiden Ziffern des Kalenderjahres verwendet hatten, so dass es bis zum Jahr 2000 nicht mehr von 1900 zu unterscheiden sein wird. Dies hätte zu unzähligen Arten von Fehlern geführt, wie z.B. der Anzeige falscher Daten und ungenauer Datensätze bei der Verwendung automatisierter Programme. Die weltweite Krise führte dazu, dass Regierungen, Unternehmen und Organisationen ihre Computersysteme im Vorfeld des Problems aufrüsten. Glücklicherweise wurden nur sehr wenige Computerausfälle offiziell gemeldet.

Das Gerücht besagt, dass dieser Handlungsschwerpunkt möglicherweise nicht genau das sein wird, worum sich die „Black Widow“ Story drehen wird, was Sinn macht, wenn man bedenkt, dass sie zu jung war, als das im Jahr 2000 geschah. Vielleicht ist es eines der historischen Ereignisse in ihrem Leben, das sie dorthin geführt hat, wo sie ist, wenn der Film beginnt, oder vielleicht hängt die Bedrohung mit der Mission zusammen, die sie im Film haben wird. Unabhängig davon ist die Verknüpfung der Geschichte mit realen Ereignissen eine ziemlich gute Idee, den Film in unserer Wel anzusiedeln und ihn von fiktiveren Geschichten im Franchise zu unterscheiden, wie z.B. „Doctor Strange“, „Captain Marvel“ oder „Eternals“. Zu sehen, wie Natasha, die eine der geerdetsten Charaktere im MCU ist, auf reale Ereignisse reagiert, ist eine gute Möglichkeit, ihr einen Storybogen zu bieten, der sich angemessen anfühlt.

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