Mutterboxen und Steppenwolf sollten eigentlich in „Suicide Squad“ eine große Rolle spielen!

26.11.2018 Der Film "Suicide Squad" enthielt ursprünglich direkte Verbindungen zu "Justice League" und hätte das Team aus Kriminellen in seinem letzten "Bosskampf" gegen den Bösewicht dieses Films, Steppenwolf (Ciarán Hinds), antreten lassen!

Suicide Squad

Filmstart: 18.08.2016
Das Suicide Squad ist ein Selbstmordkommando gefangener und verurteilter Superschurken, allen voran Batmans Gegnerin Harley Quinn. Sie müssen für die Regierung schier unmögliche Missionen ausführen.

Als er auf Fananfragen am Twitter-Samstag antwortete, bemerkte Regisseur David Ayer, dass der große Gegner des „Suicide Squad“ die Hexe Enchantress eigentlich unter der Kontrolle einer Mutterbox stehen sollte, den enorm mächtigen Energiematrizen, die Apokolips‘ Steppenwolf in „Justice League“ suchte. Der Kriegstreiber hätte eine außerirdische Invasion der Erde mit einer Schallröhre vorbereitet, ein extra-dimensionales Portal, mit dem Steppenwolf und seine Parademon-Armee auch in „Justice League“ zur Erde transportiert wurden. Aber Ayer war gezwungen, diese Verbindungen zu entfernen, als sich das Drehbuch für „Justice League“ weiter entwickelte.

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Fortsetzung schon geplant!

In einem anschließenden Tweet sagte Ayer, dass Steppenwolf „der ursprüngliche Bosskampf“ gewesen sei und den Höhepunkt der Schlacht ersetzte, in der Deadshot (Will Smith), Harley Quinn (Margot Robbie) und die Truppe gegen Enchantress und ihren Bruder Incubus (Alain Chanoine, Robin Atkin Downes) kämpften. Noch ein weiterer Tweet bestätigte, dass die unscheinbaren Diener von Enchantress – korrupte Zivilisten, die in außerirdisch anmutende Kreaturen verwandelt wurden – ursprünglich Parademonen sein sollten, die fliegenden Fußsoldaten, die zuerst in „Batman v Superman – Dawn of Justice“ zu sehen waren.

Ayer, der zuvor „Suicide Squad“ stärker verteidigt hatte, hat inzwischen einige seiner Kommentare zurückgezogen und hat zuvor auf Twitter bekräftigt, dass der veröffentlichte Film „sehr unterschiedlich von der Originalidee“ sei. In einer Reihe von September-Tweets bemerkte Ayer an, dass Harleys Story in der am Ende im Kino zu sehenden Version „enorm vereinfacht“ wurde, und fügte hinzu, dass Regisseure heute „als Galionsfiguren behandelt werden und tatsächlich sehr wenig Einfluss auf das Endprodukt haben. Wir reden einfach nicht darüber.“

Bei Filmen von Warner Bros. wird oft über invasive Einmischung gesprochen. Ein Grund, der auch bei „Justice League“ zu großen Problemen geführt hatte und der Film am Ende nicht ansatzweise das war, was Snyder geplant hatte. Scheinbar war auch „Suicide Squad“ seitens Warner stark verändert worden…

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