Superhelden-Tour: An diesen Orten wurden unsere Lieblingsfilme gedreht

25.08.2020 Millionenmetropolen werden zerstört, in Spiegelwelten zersplittert, ganze Landschaften gehen zugrunde und traumhafte Naturschauspiele werden dem Erdboden gleichgemacht. Nein, der Klimawandel trägt hieran noch keine Schuld, vielmehr die Superhelden und ihre Gegner, die in den Filmen so etlichen bekannten Schauplätzen den Garaus machen.

Allgemein

Nach einem Jahrzehnt mit Green Screens gehen die Direktoren wieder zurück auf die Straßen und drehen, wann immer es möglich ist, zumindest einzelne Passagen von Szenen an Orten in der realen Welt. Die Szenerie wird sogleich glaubhafter und interessanter. Auch aus diesem Grund machen sich jährlich Tausende Filmfans zu den Drehorten ihrer Lieblingsfilme auf. Einige von ihnen stellen wir euch nun vor. Fans der Streifen von DC und Marvel wissen es: New York ist ein beliebtes Pflaster für Drehorte und ist eigentlich fast immer mit dabei. Selbst, wenn die Stadt im Film »Gotham City« und nicht New York heißt, so bleibt sie Fans zugänglich. Selbstverständlich werden in New York längst Touren angeboten, die Fans vom Comicladen bis zu den einzelnen Drehorten führen. Einige Highlights aus New York:

  • Time Square – in Spiderman trug sich hier der Kampf gegen Electro zu. Auch in verschiedenen Marvel-Filmen ist der Time Square eine Kulisse.
  • Daily News – dieses Gebäude beherbergt das Büro des Daily Planet in Superman. Der Ort ist übrigens perfekt, um das Chrysler Building zu bewundern, welches in »Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer« eine tragende Rolle spielt.
  • 535 West End Avenue – in diesem Gebäude befindet sich der Drehort von Doctor Strange’s Apartment.
  • Bleecker Street – sie wurde in der Realität in der 12th Street in Greenwich Village gefilmt. Der Grund: In der Bleecker Street gibt es kein Kopfsteinpflaster, welches aber den Comics zufolge benötigt wurde.
Bane macht das Heinz Field platt

Wer erinnert sich nicht an Christopher Nolans legendäre Dark Knight Trilogie. Die spielt bekanntermaßen zum größten Teil in der fiktiven Stadt Gotham City. In Nolans Filmen wird Gotham nicht nur mit Hilfe einer Stadt dargestellt, sondern mehrerer. Durch geschickte Schnitte, Filter und den Einsatz von Licht verschmelzen New York, Los Angeles, London und Pittsburgh zu einer einzigen Stadt.

In der Hauptstadt von Pennsylvania, findet die wohl ikonischste Szene des letzten Teils, The Dark Knight Rises, statt. Der Superschurke Bane jagt hier ein ganzes Football Stadion in die Luft. Dabei handelt es sich um das Heinz Field in Pittsburgh. Wenn man schon als Filmfan auf Tour ist, sollte man Pittsburgh und insbesondere das Heinz Field auf keinen Fall auslassen. Wenn man Glück hat, kann man sich noch ein Spiel der Steelers gönnen und wenn man auf den Ausgang wetten will, ist das ganz einfach möglich. Dazu muss man sich nur einen passenden Anbieter im Internet suchen. Manche Portale im Internet bietet sogar einen Sportwetten Bonus ohne Einzahlung an. Allerdings muss man dazu auch wissen, wo man suchen muss.

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Thor 2, Doctor Strange und Hellboy verwüsten London

Großbritannien, eher gesagt die Pinewood Studios, haben in den letzten Jahren Hollywood in mehreren Fällen den Rang abgelaufen. Ein Grund hierfür ist die neue Beliebtheit der realistischen und echten Sets. Die Pinewood Studios bei London liegen letztendlich so zentral im Land und in Europa, dass jegliche Schauplatzvarianten binnen kurzer Zeit erreicht werden können. So haben auch Fans viel zu bestaunen:

  • Thor – in Thor – The Dark World spielt sich vieles in London ab. Fans können im Oxo Tower Restaurant essen und die U-Bahn nehmen, auch wenn die Filmroute natürlich nicht existiert. Die Endschlacht findet sowohl vor der St. Paul’s Cathedral als auch vor dem Royal Navel College statt. Übrigens nutzte Marvel auch für »Guardians of the Galaxy« London als Kulisse.
  • Doctor Strangeder Film wurde simultan in London, New York und Tokio gedreht. Einer der bekanntesten Shots aus London ist der an der Great Scotland Yard Junction. Der komplette Kampf mit der Ancient One zieht sich über die Northumberland Avenue zum Trafalgar Square.
  • Hellboy – in Call Of Darkness wird Hellboy direkt nach London geschickt, um die Stadt zu verwüsten. Nimue hingegen beschränkt sich nicht auf London, sondern hinterlässt Chaos und Verwüstung in ganz England.

Auch Manchester war bereits ein Drehort für Marvel. In Captain America: The First Avenger wurden Liverpool und Manchester genutzt, da die viktorianischen Häuser die notwendige Ähnlichkeit zu Brooklyn in den 40er Jahren boten.

Deadpool zu Gast in Vancouver

Für Deadpool wurden gleich 15 Drehorte in Vancouver genutzt. Eine Auswahl:

  • Cobalt Hotel – das Hotel diente als Außenfassade für den Stripclub.
  • Arch Alley – sie liegt südlich von Hastings und stellte die schmale Gasse dar, die zum Stripclub führte.
  • Coin Laundry – der öffentliche Waschsalon war erfrischend unverfälscht und kam natürlich als Waschsalon im Film vor.
  • Terminal City Iron Works – dieser Drehort kann nicht mehr besucht werden, da kurz nach den Aufnahmen die Abrissarbeiten begannen. Der Drehort wurde für das Labor von Ajax und die Innengestaltung von Blind Als Apartment genutzt.
  • Georgia Viaduct – der gesamte Viadukt wurde für zwei Wochen gesperrt, damit die Schlacht zwischen Deadpool und Francis Gang gedreht werden konnte.
Naturschauspiele in Black Panther und Co.

Manchmal bietet die Natur die beste Kulisse und den idealen Hintergrund. Black Panthers Kampf an den Wasserfällen wurde an den Iguazu-Wasserfällen in Argentinien gedreht. Island diente nicht nur einmal als Kulisse für Marvel. Batman Begins nutzte bereits 2005 den Gletscher Vatnajökull. Star Trek: Into Darkness wurde mitunter an der Küste von Reynisfjara gedreht. Der Strand von Myrdalssandur hingegen diente als Kulisse von Star Wars. Thor: The Dark Kingdom spielte sowohl im Landesinneren von Island als auch bei Skógafoss im Süden der Insel.

Fazit – Filmkulissen zum Besuchen

Echte Filmsets sind ideal, um sich einmal auf die Spuren seines Lieblingsfilms zu machen. Allerdings sollten Filmfans immer die Natur und letztendlich auch die dort lebenden Menschen im Hinterkopf behalten. Nicht nur Neuseeland hatte mit Filmtouristen zu kämpfen, auch Spanien, Tunesien und Jordanien haben mit Touristen in abgelegenen Orten mittlerweile aufgrund ihrer Masse Probleme. Was natürlich nicht heißt, dass die Orte nicht besucht werden können. Es sollte nur gegebenenfalls im Rahmen einer offiziellen Tour geschehen, nicht auf eigene Faust.

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